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Aus dem Vorgang der Ostung ergibt sich zwingend, dass eine Vierung immer
quadratisch sein muss. Dass sie in Chartres rechteckig ist, weist darauf hin, dass die
Ostung dort von einer anderen Stelle aus vorgenommen worden sein mus. Dies liegt
auch insofern nahe, als die gotische Kirche auf den abgebrannten Ruinen einer
früheren romanischen Kirche errichtet worden ist, die selbst wiederum diverse
Vorgängerbauten hatte.
10. Das Heilige Zentrum der Kathedrale
Am Ort des Heiligen Zentrums (im Chor) stand in früheren Jahrhunderten der
Hauptaltar; in noch früherer Zeit, möglicherweise schon zu druidischer Zeit, stand
dort der Heilige Brunnen, dessen Wasser heilende Wirkung gehabt haben soll. Der
Heilige Brunnen in der Krypta wurde im 17. Jahrhundert zugeschüttet, als die
heilenden Kräfte als heidnischer Unsinn abgetan wurden.
Seit Jahrzehnten schon bemüht man sich vergeblich, den genauen Ort im Chor zu
ermitteln, wo das Heilige Zentrum gelegen haben muss. Blanche Merz ermittelte in
der Zone des Chors zwischen dem zweiten und dem vierten Pfeiler eine extrem hohe
Strahlung von 11.000 Bovis, was darauf hinweist, dass diese Stelle geeignet ist,
einen Körper energetisch aufzuladen.
Durch weitere geometrische Untersuchungen konnte ich das Heilige Zentrum
identifizieren und die These, dass die gotische Kathedrale von dort aus geostet
worden sein muss, erhärten. Der auf dem Kirchengrundriss mit der Blume des
Lebens in der obigen Zeichnung noch mit Fragezeichen versehene schwarze Punkt
ist tatsächlich das Heilige Zentrum, wie sich nachweisen lässt, wenn man das
Kirchenschiff noch auf andere Weise geometrisch aufschlüsselt:
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